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Datum Ereignis Stamm Häuptling
3. Februar 1768 Spanische Missionen 1769-1823 -
König Karl von Spanien vertrieb die Jesuiten aus allen spanischen Kolonien. In Mexiko wurden die Jesuiten aus 16 Missionen ausgewiesen. Der König befürchtete, dass die Jesuiten zu mächtig werden könnten. An die Stelle der Jesuiten trat eine Gruppe von 15 Franziskanern unter der Leitung von Pater Junipero Serra.
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Pater Junipero Serra. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Jun?pero_Serra

Anfang Januar 1769 Portola Expedition 1769-1770 -
Gouverneur Gaspar de Portola startete von La Paz (Baja California Sur, Mexiko) aus eine Expedition in das heutige Kalifornien. Ziel war die Gründung von 5 Missionen und 2 Forts (presidios) in San Diego und Monterey.
3 Schiffe und 2 Landgruppen (einer der Teilnehmer war Pater Junipero Serra) zu Fuß sollten sich in San Diego treffen. Eines der drei Schiffe war ein Versorgungsschiff, das aber nie in San Diego ankam.
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Pater Junipero Serra. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Jun?pero_Serra

9. März 1769 Portola Expedition 1769-1770 -
Die erste Landgruppe unter dem Kommando des Gouverneurs Gaspar de Portola verließ die Mission de Nuestra Senora de Loreto Conco (Loreto-Mission) zu Fuß in Richtung San Diego. In dieser Gruppe befanden sich Pater Junipero Serra, 25 Soldaten und 44 zum Christentum bekehrte Indianer.
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14. Mai 1769 Portola Expedition 1769-1770 -
Auf dem Weg nach Norden gründete Pater Junipero Serra die einzige Franziskaner-Mission in Baja California (Mexiko), die Mission San Fernando.
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Mission San Fernando, 1865 Quelle: http://waterandpower.org/museum/San_Fernando_Mission.html

1. Juli 1769 Portola Expedition 1769-1770 -
Die zweite Landgruppe unter dem Kommando von Gaspar de Portola mit Pater Junipero Serra traf in San Diego ein.
Damit waren alle 4 Gruppen der Expedition in San Diego angekommen. Aber mehr als 1/3 der Expeditionsteilnehmer starben auf dem Weg nach San Diego. Die Hälfte der Überlebenden war krank.
Pater Serra blieb in San Diego, um am 16. Juli die erste franziskanische Mission in Kalifornien zu gründen.
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16. Juli 1769 Spanische Missionen 1769-1823 -
In der heutigen Stadt San Diego im Südwesten Kaliforniens entstand unter der Leitung von Pater Junipero Serra die erste Franziskaner-Mission in Kalifornien (damals Neuspanien), die Mission Basilica San Diego de Alcala. In diesem Gebiet lebten die Kumeyaay-Indianer.

Die Franziskaner glaubten, dass die Bekehrung der Indianer zum christlichen Glauben im besten Interesse der Indianer sei. Und dass die Franziskaner mit dem Wort Gottes den Indianern die Erlösung bringen würden. Die Franziskaner setzten alles daran, dass ihre Botschaft gehört und angenommen wurde.

Für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Missionen benötigten die Franziskaner viele Arbeitskräfte. Als Arbeitskräfte wurden Indianer eingesetzt. Um den Indianern das Leben in den Missionen schmackhaft zu machen, verschenkten die Franziskaner Glasperlen, Kleidung, Decken und Lebensmittel. Einmal zum Christentum konvertiert, mussten sich die Indianer an viele Regeln und einen geregelten Tagesablauf halten, wurden als Arbeitskräfte in den Missionen eingesetzt und durften diese nur mit Erlaubnis der Franziskaner verlassen. Die Männer stellten Lehmziegel (Adobe) her, bauten die Missionen und arbeiteten auf den Feldern. Die Frauen kochten, nähten und wuschen die Kleidung. Einen großen Teil des Tages verbrachten die Indios mit der Unterweisung im christlichen Glauben und mit Gottesdiensten. Männer und Frauen lebten in getrennten Gebäuden, unabhängig davon, ob sie verheiratet waren oder nicht.

Körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung. Durch die Nähe zu den Franziskanern und Spaniern waren die Indianer auch den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten ausgesetzt, gegen die sie keine Abwehrkräfte besaßen.
Kumeyaay
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Spanische Missionen 1769-1823 -
In der heutigen Stadt San Diego im Südwesten Kaliforniens entstand unter der Leitung von Pater Junipero Serra die erste franziskanische Mission in Kalifornien (damals Neuspanien), die Mission Basilica San Diego de Alcala. In diesem Gebiet lebten die Kumeyaay-Indianer.

Die Franziskaner glaubten, dass die Bekehrung der Indianer zum christlichen Glauben im besten Interesse der Indianer sei. Und dass die Franziskaner mit dem Wort Gottes den Indianern die Erlösung bringen würden. Die Franziskaner setzten alles daran, dass ihre Botschaft gehört und angenommen wurde.

Für den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Missionen benötigten die Franziskaner viele Arbeitskräfte. Als Arbeitskräfte wurden Indianer eingesetzt. Um den Indianern das Leben in den Missionen schmackhaft zu machen, verschenkten die Franziskaner Glasperlen, Kleidung, Decken und Lebensmittel. Einmal zum Christentum konvertiert, mussten sich die Indianer an viele Regeln und einen geregelten Tagesablauf halten, wurden als Arbeitskräfte in den Missionen eingesetzt und durften diese nur mit Erlaubnis der Franziskaner verlassen. Die Männer stellten Lehmziegel (Adobe) her, bauten die Missionen und arbeiteten auf den Feldern. Die Frauen kochten, nähten und wuschen die Kleidung. Einen großen Teil des Tages verbrachten die Indios damit, den christlichen Glauben zu lernen und Gottesdienste zu feiern. Männer und Frauen lebten in getrennten Gebäuden, unabhängig davon, ob sie verheiratet waren oder nicht.

Körperliche Züchtigungen waren an der Tagesordnung. Durch die Nähe zu den Franziskanern und Spaniern waren die Indianer auch den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten ausgesetzt, gegen die sie keine Abwehrkräfte besaßen.
Kumeyaay
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Missionsbasilika San Diego de Alcala. Quelle: Wikipedia

31. Mai 1770 Portola Expedition 1769-1770 -
Schließlich traf auch das Schiff 'San Antonio' mit Pater Junipero Serra und vielen Versorgungsgütern in der Bucht von Monterey ein.
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3. Juni 1770 Portola Expedition 1769-1770 -
Pater Junipero Serra gründete in Monterey die 'Chapel of Mission San Carlos Borromeo de Carmelo'. In dieser Gegend lebten Ohlone- und Esselen-Indianer. In der Nähe der Mission befand sich das Dorf 'Toma' der Ohlone-Indianer.
Im Herbst 1771 wurde die Mission an ihren heutigen Standort in Carmel verlegt.
1777 wurde die Kapelle in 'Royal Presidio Chapel' umbenannt.

Die meisten Missionen hatten einen quadratischen Grundriss mit einem Innenhof. Die Missionen bestanden aus einer Kirche, Unterkünften und einem Friedhof. Die Missionen waren selbstversorgend. Auf den Feldern wurden Obst, Getreide und Mais angebaut.
Ohlone
Esselen (Ohlone)
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Karmel Mission. Quelle: Daniel Thomet 2014

14. Juli 1771 Spanische Missionen 1769-1823 -
Etwa 55 Meilen südöstlich von Monterey gründete Pater Junipero Serra die dritte spanische Mission in Kalifornien, die Mission San Antonio de Padua.
Es war die erste Mission, deren Dächer mit roten Ziegeln gedeckt waren, wie es in Spanien üblich war. Für alle weiteren Missionen wurden die roten Ziegel wieder verwendet.
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Mission San Antonio de Padua. Quelle: Daniel Thomet, 2015

Herbst 1771 Spanische Missionen 1769-1823 -
Pater Junipero Serra verlegte die Carmel-Mission von Monterey nach Carmel an ihren heutigen Standort.
Pedro Fages, der Militärgouverneur von Alta California, verhielt sich wie ein Tyrann, behandelte seine Männer sehr schlecht und missbrauchte die Frauen der Indianer. Serra wollte durch den Umzug eine größere Distanz zwischen Fages und der Mission schaffen. Fages' Verhalten hielt die Indianer davon ab, sich zum Christentum bekehren zu lassen.
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1. September 1772 Spanische Missionen 1769-1823 -
Pater Junipero Serra gründete die fünfte spanische Mission in Kalifornien, die Mission San Luis Obispo de Tolosa. San Luis Obispo liegt etwa auf halbem Weg zwischen San Francisco und San Diego. Die Chumash-Indianer halfen beim Bau der Mission.
Chumash
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Mission San Luis Obispo in Toloso. Quelle: Daniel Thomet 2014

August 1774 Spanische Missionen 1769-1823 -
Die Mission Basilica San Diego de Alcala wurde an ihren heutigen Standort verlegt, ca. 10 km östlich des alten Standorts. Am alten Standort gab es keine zuverlässige Wasserversorgung. Außerdem befand sich der alte Standort zu nahe an einem spanischen Fort (Presidio). Die Anwesenheit des Militärs in der Nähe der Mission verhinderte, dass die Indianer zum Christentum bekehrt werden konnten.

In der Nähe der neuen Mission befand sich das Dorf Nipaquay (Nipawai) der Kumeyaay-Indianer.
Kumeyaay
Kumeyaay
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1775 Etwa um diese Zeit beobachtete Pater Junipero Serra, dass die Ohlone-Indianer an der Mündung des Carmel-River in Kalifornien 24 Tage lang Stinte (engl. smelt) in großen Mengen fingen. Die Stinte begannen zu dieser Zeit ihre Wanderung den Carmel River hinauf. Auch Robben und Delfine waren in großer Zahl an der Mündung des Carmel River anzutreffen.Ohlone
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1. September 1776 Spanische Missionen 1769-1823 -
Pater Junipero Serra gründete die siebte spanische Mission in Kalifornien, die Mission San Juan Capistrano, etwa auf halbem Weg zwischen Los Angeles und San Diego. In der Gegend lebten die Acjachemen-Indianer.
Acjachemen
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31. März 1782Nicht erkannter Quellenhinweis Spanische Missionen 1769-1823 -
Die Mission San Buenaventura war die neunte von Franziskanermönchen erbaute Mission im heutigen Kalifornien und wurde von Pater Junipero Serra im heutigen Ventura, etwa 45 Meilen nordwestlich von Los Angeles, Kalifornien, gegründet. In diesem Gebiet lebten die Chumash-Indianer. Die Chumash bauten Aquädukte, um Wasser vom Ventura River zur Mission zu leiten.
Chumash
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28. August 1784 Spanische Missionen 1769-1823 -
Pater Junipero Serra starb im Alter von 70 Jahren in der Karmelmission.
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Grab von Pater Junipero Serra. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Jun?pero_Serra